Sollte Politik stärker auf Wissenschaft hören? Wem vertrauen Menschen in Krisenzeiten? Und was passiert, wenn wissenschaftliche Fakten plötzlich zum Streitpunkt werden? Fragen wie diese beschäftigen viele Menschen – ob beim Thema Klimaschutz, Energiepreise oder Gesundheitspolitik.
Eine öffentliche Podiumsdiskussion der RPTU Kaiserslautern-Landau am 25. Februar 2026, ab 19 Uhr im Kulturzentrum Altes Kaufhaus in Landau beleuchtet genau dieses Spannungsverhältnis. Unter dem Titel „Wissen. Macht. Meinung. Zur Verflechtung von Wissenschaft, Politik und Medien“ sprechen Fachleute aus Wissenschaft, Wissenschaftskommunikation und Praxis darüber, wie wissenschaftliche Erkenntnisse politische Entscheidungen beeinflussen – und warum diese Zusammenhänge zunehmend gesellschaftliche Debatten prägen.
Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen von Forschenden aus der universitären Grundlagenforschung, angewandter Forschung und Industrie sowie die Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in politisch aufgeladenen Zeiten und unter dem Druck von Medien um die Gewinnung von Aufmerksamkeit vermittelt werden können. Auch geht es um die Frage, welchen Herausforderungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei begegnen.
Auf dem Podium diskutieren Carolin Müller-Spitzer, Linguistik-Professorin am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim, Linguistik-Professor Hans Jürgen Bucher vom Karlsruher Institut für Technologie, Eva Wilke, Vizepräsidentin für Forschung im Bereich Industrielle Biotechnologie bei der BASF, Uwe Steger Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Universität Innsbruck und Kristin Küter von Sci-Comm-Support, der nationalen Anlaufstelle bei Angriffen und unsachlichen Konflikten in der Wissenschaftskommunikation. Als Moderatorin führt Hanna Proner vom ZEIT-Verlag durch den Abend.
Die Diskussion bietet spannende Einblicke hinter die Kulissen von Wissenschaft, Politik und Medien – verständlich erklärt und offen für Fragen aus dem Publikum. Sie richtet sich an alle Interessierten, die verstehen möchten, wie wissenschaftliche Erkenntnisse, politische Entscheidungen und mediale Berichterstattung zusammenwirken – und welche Folgen dies für Gesellschaft und Demokratie haben kann.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. Bitte melden Sie sich an unter: mediendiskurse2026@rptu.de